Eine Stunde in Wiesbaden

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: © Deutsche Bahn AG/Oliver Lang

Das prächtige Kurhaus und das Kasino, in dem schon der russische Schriftsteller Dostojewski seine Rubel verjubelt – dafür ist Wiesbaden weit über die hessischen Landesgrenzen hinweg bekannt. Nicht weniger imposant ist jedoch der Hauptbahnhof, dessen 40 Meter hoher Uhrturm die Besucher der Landeshauptstadt schon von Weitem grüßt. Doch auch im Inneren des Einkaufsbahnhofs gibt es viel zu entdecken.

Für Kulturfans:

Mit ihren vielen Thermal- und Mineralquellen gehört Wiesbaden zu den ältesten Kurbädern Europas. Ein Abstecher zum prunkvollen Kurhaus gehört daher zum Pflichtprogramm. Wer das nötige Kleingeld hat, kann sein Glück im benachbarten Kasino herausfordern. Hier zockte schon der berühmte Schriftsteller Fjodor Dostojewski und verarbeitete seine Erfahrungen anschließend im Roman „Der Spieler“. Mit dem Leihrad erreicht man vom Bahnhof aus Kasino und Kurhaus in weniger als zehn Minuten.

Für Freunde der Westküste:

Prägend für das kulturelle Leben in Wiesbaden waren die russischen Kurgäste, die sich ab dem 19. Jahrhundert in der Stadt niederließen. Wer stattdessen US-amerikanisches Flair schnuppern möchte, wird im Einkaufsbahnhof fündig: Das Restaurant „Chillers“ ist bekannt für seine „Homemade Burgers“ und lädt Reisende dazu ein, Wartezeiten in entspannter Westküsten-Atmosphäre zu überbrücken.

 Für digitale Nomaden:

 Wer in seinen Wartezeiten lieber arbeiten oder einfach nur im Internet surfen möchte, kann dazu das WLAN im Einkaufsbahnhof nutzen. Auf Höhe der Gleise 7 und 8 gibt es einen Hotspot der Telekom, den Gäste mit ihren Smartphones oder Laptops 30 Minuten lang kostenlos nutzen können – ohne dabei das eigene Datenvolumen zu verbrauchen.   

 Für den Handy-Notfall:

 Die letzte Arbeitsmail des Tages – und plötzlich friert der Bildschirm ein? Keine Panik: Der Reparaturservice von „telepalace“ an Gleis 9 kümmert sich schnell um das Problem. Außerdem können sich Reisende dort auch mit allem eindecken, was sie für die bevorstehende Fahrt brauchen, zum Beispiel mit einer Powerbank oder einem neuen Ladekabel.

 Für Genießer:

Mehr als 40.000 Menschen schwirren täglich durch den Hauptbahnhof der hessischen Landeshauptstadt. Kein Wunder, dass es da einiges zu entdecken gibt. Tipp: Mit einem leckeren Baguette oder einem Kaffee von LeCrobag zu den Sitzen an Gleis 10 schlendern. Von dort lässt sich das bunte Treiben im Hauptbahnhof besonders entspannt verfolgen.

 Für Architektur-Liebhaber:

Eine gute Figur gibt der Einkaufsbahnhof auch von außen ab: Das 1906 errichtete Gebäude besteht aus rotem Sandstein und enthält viele neobarocke Details. Höhepunkt ist der Uhrturm, der sich ganze 40 Meter in die Höhe schraubt. Am besten lässt sich der Komplex von den angrenzenden Herbert- und Reisinger-Anlagen bestaunen. Neben einem tollen Ausblick hat die weitläufige Grünanlage außerdem Brunnen und Wasserbecken zu bieten.

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