Eine Stunde in Oberhausen

Zurück zu Erleben
  • Autor: Redaktion
  • Fotos: imagio images / Ralph Lueger

In Oberhausen ging einst die erste Eisenhütte des Ruhrgebiets in Betrieb. Heute ist die Stadt ein Mekka für Menschen, die sich amüsieren wollen. Zwischen beeindruckender Industriearchitektur und dem Tiergehege Kaiserpark verfliegt eine Stunde Wartezeit im Nu. Oder du bleibst, wo du bist: Der Hauptbahnhof ist selbst Teil eines Museums und beherbergt sogar eine eigene Tanzschule.

Für Kulturliebhaber

Wer auf Industriekultur abfährt, muss den Hauptbahnhof nicht einmal verlassen, um eine schöne Stunde Oberhausen zu erleben. Das Backsteingebäude im Stil der klassischen Moderne ist für sich eine Attraktion. Am Treppenaufgang zur Innenstadt findet sich der Stahlguss „Die Familie – 3 Lebensalter“ von Ernst Müller-Blensdorf. Auf dem Museumsbahnsteig könnt ihr zwischen Industriekunst und historischen Zügen bummeln. Hier ist der Eintritt frei.

Für Beine-Schwinger

Im Hauptbahnhof Oberhausen gibt es sogar eine eigene Tanzschule. Entdeckt Tanzstile wie Swing, Line-Dance oder Disco-Fox. Oder schaut bei den kostenlosen Probestunden vorbei. Dafür bitte vorher anmelden.

Mehr: http://www.tanzcentro.de/

Für Aufsteiger

Wer hoch hinaus will, sollte dem Gasometer auf’s Dach steigen. Knapp 600 Stufen oder ein Fahrstuhl führen auf den Scheibengasbehälter, der bis 1988 noch in Betrieb war. Dort kannst du den Blick über die endlosen grünen Weiten des Ruhrgebiets schweifen lassen – und dich selbst davon überzeugen, warum für Einheimische gilt: einmal Pott, immer Pott.

Für Tiergucker

Mit dem Bus bist du in weniger als zehn Minuten am Kaisergarten, dem Schlosspark der Stadt. Dort kannst du nicht nur im Gras liegen, in den Himmel schauen und entspannen. Ein Tiergehege ist das Zuhause von 25 einheimischen Säugetier- und 45 Vogelarten. Der Eintritt ist frei.

Das könnte Sie auch interessieren

Eine Stunde in Düsseldorf

Mehr erfahren

Eine Stunde in München

Mehr erfahren

Eine Stunde in Münster

Mehr erfahren