Eine Stunde in Nürnberg

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: Deutsche Bahn AG – Christian Bedeschinski

Altes Handwerk, mächtige Wehranlagen, Spielzeug aus längst vergangener Zeit: Beim Zwischenstopp in Nürnberg kannst du rund um den Einkaufsbahnhof auf Zeitreise gehen. Oder im Bahnhof bleiben. Denn auch dort gibt es viel Geschichte zu entdecken. (Und mit einer Sache hast du sicher nicht gerechnet.)

Die Stadtmauer

Praktisch die ganze Altstadt Nürnbergs ist von einer historischen Stadtmauer umschlossen. Du kannst sie gar nicht verfehlen, denn direkt vor dem Bahnhof liegt mit dem Frauentor schon der erste Eingang. Insbesondere die 71 Mauertürme legen wir dir ans Herz. Viele von ihnen dienen heute als Jugendzentren, Künstlertreffs oder Museen. Mit dem Leihrad oder dem E-Scooter schaffst du es in einer Stunde, die gesamte Mauer von rund fünf Kilometern Länge zu umrunden.

Das Spielzeugmuseum

Seit dem Mittelalter ist Nürnberg als Spielzeugstadt weithin bekannt. Früher gab es überall in der Altstadt Handwerksbetriebe, die Puppenküchen, Zinnfiguren und Blechspielzeuge fertigten – und natürlich den berühmten Steiff-Teddy mit dem Knopf im Ohr. Heute kannst du dir das im Spielzeugmuseum anschauen, das du mit der U-Bahn vom Hauptbahnhof in acht Minuten erreichst.

Der Burggarten

Bunt blühende Rondelle, satte Wiesen: Der Burggarten gehört zu den schönsten Parkanlagen der Stadt und ist unser Tipp für goldene Herbsttage. Du kannst gemütlich zu Fuß durch die Altstadt bummeln oder einen Bogen entlang der Pegnitz schlagen – und dann mit einem Kaffee in der Hand in der Sonne entspannen. Aber aufpassen, dass du darüber deinen Zug nicht verpasst!

Der Handwerkerhof

Den Handwerkerhof betrittst du durch das Königstor – und dahinter tauchst du ein in eine längst vergangene Zeit. In den kleinen Gässchen und urigen Fachwerkhäusern findest du Handwerk, das es in anderen Altstädten nicht mehr gibt, darunter eine Zinngießerei, eine Ledermanufaktur und natürlich einen Blechspielzeugladen. Auch kulinarisch kommst du auf deine Kosten. Im „Balkon Nürnberg“ zum Beispiel kannst du original fränkische Brauereikunst genießen und mit dem Humpen in der Hand das Getümmel unter dir bestaunen.

Der Einkaufsbahnhof

In welcher Stadt steht der größte Durchgangsbahnhof Europas? Richtig. In Nürnberg. Er hat 25 Gleise – und dazwischen Architektur aus Gotik, Neubarock und Jugendstil. Insbesondere die vollständig restaurierte Jugendstilhalle mit dem Reisezentrum solltest du dir anschauen. An den Portalen zu den einzelnen Hallen findest du viele Symbole, die den technischen Fortschritt des Industriezeitalters feiern. Vor dem Hauptportal steht die mit mehr als 100 Jahren älteste Litfaßsäule der Stadt. Hättest du damit gerechnet?

 

1 / 1/Museen der Stadt Nürnberg – Puppenhaus Bodo Hennig
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