Mahlzeit: Beerige Buchweizentorte

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: Agentur Rautenbach

Ein Nachmittag Ende August: Du kannst dir nichts Schöneres vorstellen, als mit einem Stück Torte draußen den Spätsommer zu genießen? Dann haben wir etwas für dich: eine saftige Buchweizentorte mit Wildpreiselbeeren.

Im August und September blüht die Lüneburger Heide – und in dieser Zeit darf eines auf keinen Fall fehlen: die Buchweizentorte. Eine Spezialität aus dem Norden, die auch als Lüneburger Heide Buchweizentorte bekannt ist.

Ein Knöterichgewächs

Obwohl er den Weizen im Namen trägt, ist Buchweizen kein Getreide, sondern gehört zur Gattung der Knöterichgewächse. Man spricht auch von einem Pseudogetreide – ganz ohne Gluten. Mit seinem nussigen und sehr kräftigen Geschmack verleiht er vielen Gerichten eine erdige Note. Das Tortenerlebnis macht er sogar ein kleines bisschen gesund: Buchweizen enthält viele Vitamine, B1, B2 und E, außerdem Kalium, Eisen, Calcium und Magnesium.

Und wer bei Wildpreiselbeeren zuerst an ein deftiges Fleischgericht denkt, hat unsere Buchweizentorte noch nicht probiert: Die Kombination aus Buchweizen und roten Beeren verspricht ein kulinarisches Erlebnis fürs Gedächtnis – und den nächsten Sonntagnachmittag. Also ran an den Backofen!

Hier geht’s zum Rezept:

Zutaten (für 14 Stücke):

6 Eier, getrennt (Gr. M)

1 Prise Salz

180 g Zucker

100 g Buchweizen Vollkornmehl

50 g Weizenmehl (Type 405)

400 g Wildpreiselbeeren (aus dem Glas)

750 g Schlagsahne

1 TL Vanillezucker

20 g Zartbitter-Raspelschokolade

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eiweiß und Salz mit dem Handrührer (Rührbesen) steif schlagen. 100 g Zucker nach und nach dazugeben und so lange weiter schlagen, bis der Eischnee glänzt.
  2. Eigelb, 2 Esslöffel heißes Wasser und 60 g Zucker zu einer dicken Creme aufschlagen. Den Eischnee unterheben. Buchweizen- und Weizenmehl mischen und in zwei Portionen unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Ø 26 cm) füllen und etwa 30 Minuten backen.
  3. Etwa 5 Minuten nach Ende der Backzeit den Biskuitboden mit einem Messer vom Rand der Springform lösen und umgedreht auf ein Kuchengitter stürzen. Den Biskuit erkalten lassen.
  4. Einen Esslöffel der Preiselbeeren zum Garnieren beiseite legen. 500 g Sahne mit dem restlichen Zucker (20 g) und Vanillezucker steif schlagen. Den Biskuitboden zweimal waagerecht durchschneiden. Die Böden nebeneinander legen. Die restlichen Preiselbeeren auf zwei Böden verteilen und glatt streichen. Zwei Drittel der geschlagenen Sahne darauf geben und glatt streichen. Die bestrichenen Böden aufeinanderlegen und mit dem 3. Boden bedecken. Die Torte mit der übrigen geschlagenen Sahne einstreichen.
  5. Die restliche Sahne steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. 14 Tupfen auf die Torte spritzen, falls etwas Sahne übrig bleibt, an den Rand streichen. Raspelschokolade auf die Tortenmitte streuen. Die beiseite gelegten Preiselbeeren auf die Tupfen verteilen. Die Torte vor dem Verzehr mindestens 1 Stunde kühl stellen.
  6. Tipp: Den Biskuitboden am besten am Vortag backen.

Dieses Rezept ist in Kooperation mit der Agentur Rautenberg entstanden.

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