Restgeld aus dem Urlaub: umtauschen statt horten

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: ReiseBank AG

Im Durchschnitt haben Deutsche ausländische Noten aus vergangenen Urlauben im Wert von 44,60 Euro zu Hause. Doch das Restgeld nicht umzutauschen, kann risikoreich sein.

Wenn die Deutschen aus dem Urlaub zurückkommen, haben Sie zum Teil noch Restbestände an Fremdwährungen im Portmonee – tauschen diese aber meist nicht zurück. Nach einer repräsentativen Reisegeldstudie der ReiseBank und dem CFin – Research Center der Steinbeis-Hochschule Berlin, behalten zwei Drittel nach der Reise die ausländischen Noten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein Drittel gibt an, das Land wieder bereisen zu wollen, ein Drittel gibt zu hohen Aufwand für den Rücktausch an. Jeder Zehnte spendet den restlichen Betrag an Sorten, weitere zehn Prozent sagen, sie hätten es schlicht vergessen.

Reisebank AG

vorsicht: Noten können außer Kurs gehen

Doch Restgeld aus dem Urlaub für die nächste Reise aufzubewahren, kann risikoreich sein.  Im Jahr 2018 sind zum Beispiel die britische 10-Pfund-Note (GBP) und die 5er- und 10er-Schottische Pfund-Note (SCP) außer Kurs gegangen. Auch Banknoten der Währung Norwegische Krone gingen außer Kurs: NOK 100er-Scheine (Erstausgabe 15.09.1997 und 01.01.2003) und NOK 200er-Scheine (Erstausgabe 15.09.1997 und 01.01.2003).

Das heißt, sie werden im Zielland nicht mehr als Zahlungsmittel in den Geschäften akzeptiert. Wer noch Restbestände von diesen Kronen- oder Pfundnoten hat, kann im Urlaubsland also nicht mehr damit bezahlen. Die ReiseBank kauft sie jedoch weiterhin gegen einen Kursabschlag an. Insgesamt kauft die ReiseBank die Banknoten von knapp 100 Fremdwährungen an, außerdem auch größeres Münzgeld von neun gängigen Währungen.

8 Millionen Deutsche haben noch Reiseschecks

Auch Reiseschecks im Gegenwert von 450 Millionen Euro schlummern noch  in den Schubladen der Deutschen – und sind in vielen Zielländern kaum einlösbar. Jahrzehntelang waren Reiseschecks die sichere Alternative für einen Reisegeldmix im Ausland. Nach und nach schwand aber die Akzeptanz der sogenannten Travelers Cheques. Auch wenn American Express den Verkauf der Travelers Cheques in Deutschland Ende 2015 einstellte, bleiben die Schecks unverändert werthaltig und gültig. Alte Travelers Cheques können Reisende in jeder ReiseBank-Geschäftsstelle einlösen – das Geld ist also nicht verloren.

 

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