Ein Muss zu Weihnachten

In unserer neuen Umfrage haben wir Reisende und Bahnhofsmitarbeiter befragt, was bei ihnen auf keinen Fall beim Weihnachtsfest fehlen darf.

Das Allerwichtigste ist, dass die Familie mit am Tisch sitzt.

Michaela Maier, Hauptbahnhof Stuttgart

Was nicht fehlen darf bei einem gelungenen Weihnachtsfest? Ein schön geschmückter und gut gewachsener Baum gehört für Michaela Maier natürlich dazu, stimmungsvolle Musik, liebevoll verpackte Geschenke – und wenn es dann pünktlich zum Glockengeläut auch endlich wieder einmal schneien würde, wäre auch noch für die richtige Kulisse gesorgt. All dass sind wichtige Zutaten für ein schönes Weihnachtsfest. Ganz oben auf der Liste der unverzichtbaren Dinge, ohne die sich Michaela Maier ein Weihnachtsfest nicht vorstellen kann, stehen sie aber nicht. „Das Allerwichtigste für einen schönen Abend ist, dass die Familie mit am Tisch sitzt“, sagt die 37 Jahre alte Stuttgarterin. Alles andere sei letztlich zweitrangig. Abgesehen von den erstklassigen Kalbsbratwürsten vielleicht, die seit jeher am Weihnachtsabend auf den Tisch kommen, zusammen mit selbstgemachten Kartoffelsalat und einer Schüssel Ackersalat. „Das gehört bei uns einfach dazu“, sagt sie.  

Der Weihnachtszeit wohnt eine besondere Magie inne, die man genießen darf und sollte.

Anna K., Hauptbahnhof Köln

„Für mich hat Weihnachten einen ganz besonderen Zauber“, sagt Anna aus Köln. „Die funkelnden und glitzernden Dekorationen, die Stimmung bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt, Zeit mit der Familie und Freunden, das gute Essen – all das sollte man in vollen Zügen genießen und Stress und Hektik auch mal bei Seite lassen“, so die 41-Jährige. Absolut unverzichtbar für ein gelungenes Weihnachtsfest sei aber ein Weihnachtsbaum. „Egal, wie klein der auch sein mag.“ So berichtet die Mutter einer erwachsenen Tochter von einem Heiligen Abend, an dem in der ganzen Stadt  kein einziger Weihnachtsbaum mehr aufzutreiben war und letztlich eine kleine, etwas traurige Zuckerfichte im Topf zum Christbaum auserkoren wurde. „Das war das erste Mal, dass der Geschenke-Stapel höher war als unser Baum“, lacht sie.

Ohne die richtige Musik gibt es für mich kein Weihnachten.

Andreas Brusinsky, Hauptbahnhof Dresden

Andreas ist ein Musikfan durch und durch. Mit der Neuen Deutschen Welle und Punk ist er aufgewachsen. Das ist schon etwas länger her, trotzdem ist diese Musik in seinem Herzen präsent, sobald er die ersten Takte bestimmter Lieder hört. Trio oder Sonic Youth hat er noch auf alten Kassetten. Die leiern zwar schon ein bisschen, das tut der melancholisch-süßen Stimmung aber keinen Abbruch, im Gegenteil. "Deshalb dürfen diese Kassetten zu Weihnachten nicht fehlen", sagt Andreas. 

Ein Weihnachtsbaum mit echten Kerzen darf nicht fehlen!

Maik, Bahnhof Berlin-Lichtenberg

Maik freut sich schon sehr auf Weihnachten. Was auf keinen Fall fehlen darf ist ein Weihnachtsbaum mit echten Kerzen: „Es ist der schönste Moment an Weihnachten, wenn am 24. Dezember die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet werden.“ Das macht ein besonderes Licht und eine besondere Atmosphäre für den Heiligabend. Aber: „Man muss auf jeden Fall die ganze Zeit im Raum bleiben und aufpassen“, rät der Student.

Das Wichtigste ist die Familie.

Marko Knezevic, Hauptbahnhof München

Bei Marko Knezevic gehören zwei Dinge zu Weihnachten einfach dazu: Schnee und Familie. Da die weiße Pracht an den letzten Heiligabenden in München gefehlt habe, ist das familiäre Miteinander für den 18-jährigen Schüler umso wichtiger: „Zu Weihnachten versammelt sich meine ganze Familie, um miteinander Zeit zu verbringen, zu feiern, zu essen und Geschenke auszutauschen. Dafür kommen meine Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins sogar aus dem Ausland – es wird etwas eng, aber dafür unheimlich schön und gemütlich!“

An Weihnachten möchte man mit den Menschen zusammen sein, die man liebt.

Anastasia Iwanow, Hauptbahnhof Nürnberg

Für Anastasia Iwanow sind Familie und die besten Freunde an Weihnachten das Wichtigste: „An so einem Tag möchte man schließlich mit den Menschen zusammen sein, die man liebt,“ sagt die 29-Jährige. Da es nicht immer möglich sei, für die Feiertage zu ihrer Familie nach Russland oder zu ihrem Bruder in eine andere deutsche Stadt zu reisen, verbringt die Friseurin aus Siegburg Weihnachten in diesem Jahr mit engen Freunden und ihrer vierjährigen Tochter.

Die Familie darf Weihnachten nicht fehlen – ohne sie geht gar nichts.

Heidi, Hauptbahnhof Frankfurt

Für Heidi aus Gießen ist die Weihnachtszeit die schönste Zeit des Jahres. „Zuhause wird’s gemütlich, wenn die Kerzen flackern und Weihnachtslieder erklingen“, sagt die 62-Jährige. Zur Weihnachtsstimmung gehören auch Dekorationen wie ein aufwändiger Türkranz, den sie selbst herstellt – aus allem, was die Natur hergibt. Ein Muss an Heiligabend ist für die Rentnerin der Weihnachtsgottesdienst. „Danach kommt die ganze Familie zusammen, sitzt beim Essen am schön gedeckten Tisch und verbringt genussvolle Stunden“, erzählt sie. An Weihnachten die Familie um sich zu haben, ist für Heidi das Wichtigste: „Die Familie darf Weihnachten nicht fehlen, ohne sie geht gar nichts.“ Im Frankfurter Hauptbahnhof wartete sie auf ihre Tochter, mit der sie sich zum Shoppen verabredet hatte.   

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