Zeitreise mit Marché Mövenpick: Ein Stück Schweiz in Sachsen

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: Mövenpick Hotels & Resorts, Mövenpick Marché

Frisches Essen und schneller Service genau dort, wo die Stadt in Bewegung ist: Ueli Prager eröffnet vor mehr als 70 Jahren das erste Mövenpick-Restaurant in Zürich. Die erfolgreiche Tradition und das moderne „Front-Cooking“ kann man heute im Marché Mövenpick im Einkaufsbahnhof Dresden erleben. Eine Katastrophe war allerdings Voraussetzung dafür, dass das Restaurant im Jahr 2006 hier eröffnete.

Wie auf einem Wochenmarkt flanieren die Menschen durch das Marché Mövenpick im Dresdner Hauptbahnhof. Frisches Obst und Gemüse, Bäckerbrot aus dem eigenen Ofen und warme Speisen, die direkt vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Nichts erinnert mehr daran, dass hier vor rund 20 Jahren über einen Meter hoch der Schlamm stand. 2002 verwüstet das Jahrhunderthochwasser an der Elbe große Teile der Dresdener Innenstadt. Danach wurde der Bahnhof grundlegend saniert und 2006 wiedereröffnet.

„Ohne die Flut würde es unser Restaurant nicht geben“, sagt Mario Kriebel vom Marché Mövenpick im Einkaufsbahnhof. Für die Dresdner war die Neueröffnung des Hauptbahnhofs ein wichtiger Moment – endlich wieder strahlt das Licht durch die beeindruckende Glaskuppel in die 1.000 Quadratmeter große Eingangshalle. Und mittendrin: das Marché Mövenpick. Dass die Gäste mehr geboten bekommen als einen klassischen Restaurantbesuch – damit folgt das Dresdner Marché einer langen Mövenpick-Tradition.

Frei wählen: In der Schweiz erfunden

1948 eröffnet Ueli Prager das erste Mövenpick Restaurant in Zürich. Der feine Unterschied zu den anderen Gasthöfen: Die Züricher können ihr Essen frei aus der Speisekarte wählen, müssen keinem festen Menü von Vorspeise bis Dessert folgen und erhalten ihr Essen deutlich schneller. Es ist ein bis dahin ungewöhnliches Konzept in der Schweiz, das den Nerv der Zeit trifft: Bald eröffnen zahlreiche „Mövenpicks“ an Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfen. Die beliebten Produkte aus den Restaurants – Mövenpick Eis, Kaffee, Marmelade und Co. – sind bald zu erschwinglichen Preisen in den Supermarktregalen zu finden. Auch in Deutschland, wo Prager zudem etwas Neues erfindet.

Live schnibbeln: in Deutschland vorankommen

1983 eröffnet in Stuttgart das erste Marché Mövenpick, ein weiteres Restaurantkonzept neben dem Klassiker. Wieder kommt Prager mit einer originellen Idee, die heute das Herzstück auch im Dresdner Marché bildet: „Front-Cooking“. Damals wie heute können die Gäste live verfolgen, wie geschnibbelt, gebrutzelt, gekocht und gebraten wird. Ein lockerer Aufenthalt, der auch Spaß macht – das entsprach Anfang der 80er dem Zeitgeist.

Frische Zutaten, die wie an einem Marktstand ausliegen, werden darüber hinaus angeboten. Alles erinnert an den Besuch beim Wochenmarkt. Denn so kann man mit Mitarbeitern wie anderen Besuchern über Obst und Gemüse ins Gespräch kommen. Wieder eine Erfolgsgeschichte: Mit dem Marché-Konzept expandiert Mövenpick europaweit und mit mehreren Filialen auch bis nach Asien. „Es ist eben nicht ein einzelnes Restaurant, sondern eine ganze Restaurant-Welt“, sagt Mario Kriebel und blickt damit von dem globalen Erfolg auch ganz konkret auf sein Marché Mövenpick in der sächsischen Hauptstadt.

Ob deftig oder vegetarisch: mehr als Röstis in Dresden

2006 eröffnet das Marché Mövenpick mitten in der einzigartigen Architektur des renovierten Hauptbahnhofs in Dresden. Die Zutaten kommen aus dem direkten Umland – das freut die vielen vegetarischen Gäste. Knackige Salate, frische Gemüsegerichte aus regionalen Zutaten bilden das Herzstück der Marktküche.

Für die ganz Eiligen gibt es köstliche Teilchen und ein umfangreiches Takeaway-Angebot aus der hauseigenen Bäckerei. Mit dem „Lieblingsgericht“, einem wöchentlich wechselnden Angebot, ist auch die Hausmannskost vertreten. Und die eidgenössische Küche? Schweizer Rösti werden live in der Pfanne zubereitet, die Köche passen sie jederzeit auf die Wünsche der Gäste an. „Die Röstis kommen so gut an, weil sie an die eigene Kindheit erinnern“, sagt Betriebsleiter Kriebel. Knusprig goldgelb werden sie gebacken, wie zu Ueli Pragers Zeiten aus frisch gekochten Kartoffeln.

En Guete, wie die Schweizer sagen.

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