Tipps to go: Den Laib fit halten

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  • Autor: Redaktion
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Egal ob selbstgebacken oder von eurem Lieblingsbäcker im Einkaufsbahnhof – Brot ist viel zu schade, um es wegzuschmeißen. Aber wie hat man möglichst lange etwas von der Backware? Und was kann man machen, wenn Brot doch mal trocken geworden ist? Wir verraten es euch!

Frisches Brot ist ein großer Genuss. Wie können wir es aufbewahren, damit es möglichst lange frisch und saftig bleibt?

Die Antwort ist einfach: im Brottopf! Am besten eignen sich Brottöpfe aus Keramik. Die nehmen nämlich überschüssige Feuchtigkeit auf und geben diese bei Bedarf wieder an das Brot zurück. Wenn solch ein Topf regelmäßig gereinigt wird, verringert sich auch die Schimmelgefahr. Und: das Brot am besten auf die Schnittkante stellen, dann trocknet es an der Stelle nicht so schnell aus. Und auch wenn es praktisch ist Brot schon geschnitten zu kaufen, lieber nicht: Dadurch trocknet es auch schneller aus.

Wie lange hält sich Brot überhaupt?

Da gibt es große Unterschiede. Vollkornbrot ist auch nach ein paar Tagen noch frisch und saftig. Bei Weißbrot oder Baguette sieht es anders aus: Produkte vom Vortag schmecken oft schon nicht mehr.

Gibt es ein No-Go bei der Lagerung von Brot?

Ja, Brot nie in einer Plastiktüte lagern. Es kann dort nicht atmen, fängt an zu schwitzen. Das freut nur die Schimmelpilze. Am liebsten mag es Brot übrigens bei Zimmertemperatur (18–22 Grad), also auf keinen Fall im Kühlschrank lagern.

Was tun mit übrig gebliebenem Brot?

Einfrieren! Im Tiefkühler setzt das Austrocknen des Brotes aus. Zum Auftauen einfach kurz in den Ofen schieben und schon hat man wieder ganz frisches Brot auf dem Teller. Noch ein Vorteil: Brot lässt sich so sogar mehrere Monate aufbewahren.

Ist Brot, das schon alt und trocken ist, noch zu irgendetwas zu gebrauchen?

Aus altem Brot lässt sich noch einiges zaubern. Dazu gehören zum Beispiel Croutons für eine Suppe oder Salat. Das alte Brot wird einfach in Würfel geschnitten und in der Pfanne mit ein bisschen Butter angebraten. Alte Brötchen wiederum lassen sich wunderbar für die Zubereitung von Frikadellen verwenden. Wer es lieber süß mag, kann aus altem Brot eine Portion Armer Ritter zaubern: süß und herzhaft zugleich.

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