Kunst mit Herz

Cornelius Richter war der erste Künstler, der sich im Hauptbahnhof Frankfurt beim Malen über die Schulter schauen ließ. Er verstarb am 13. Juli 2014.

Er war der Initialzünder der Aktion „Kunst im Bahnhof“ – der deutsche Maler und Bildhauer Cornelius Richter. „Er war der erste Künstler, der den Mut hatte, im Hauptbahnhof seine Originale auszustellen. Ihm ist es zu verdanken, dass wir die Aktion seitdem erfolgreich durchführen und Künstler wie Lia Thoma – im Rahmen des Brasilien-Events – bei uns ausstellten und zukünftig ausstellen werden. Im April 2015 begrüßen wir Marion Sommerschuh im Bahnhof“, sagt Vermarktungsmanager Jörg Müller.

Bei der ersten Ausstellung mit Live-Painting stellte der 70-Jährige Ende 2012 in der Haupthalle eine Feuerstele mit dem Namen „Ein Herz für Kinder“ zu Gunsten der gleichnamigen Kinderhilfsorganisation fertig. Überdies waren wunderschöne Meisterwerke des Künstlers in den DB Lounges ausgestellt. Die Feuerstele kam im Dezember 2013 zusammen mit den von Boxweltmeister Wladimir Klitschko und seinem Trainer Jonathan Banks signierten Boxhandschuhen als einmaliges Set „unter den Hammer“. Der Erlös aus der Versteigerung und dem Verkauf von handsignierten Plakaten Richters kam vollständig der Kinderhilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ zugute.

Cornelius Richter verstarb völlig unerwartet am Sonntag, den 13. Juli 2014, knapp zwei Wochen nach seinem 70. Geburtstag, nach dem Ende des WM-Fußballfinalspiels Deutschland/Argentinien an Herzstillstand. Cornelius Richter hinterlässt nach seinem Tod seine Frau Cornelia und seinen 15-jährigen Sohn Titus, der schon vor vielen Jahren in die künstlerischen Fußstapfen seines Vaters getreten ist, sowie zwei erwachsene Kinder aus erster Ehe.