Mythologie im Megaformat: Streetart im Heidelberger Hauptbahnhof

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: METROPOLINK - SchreiberPötter

Der griechische Göttervater Zeus in Adler-Gestalt und der Knabe Ganymed begrüßen seit Kurzem die Gäste des Heidelberger Hauptbahnhofs. Das riesige Wandgemälde im Graffiti-Stil, das die Nordfassade des Einkaufsbahnhofs schmückt, stammt von dem spanischen Künstlerduo PichiAvo. Ein Stück monumentale Streetart mitten im denkmalgeschützten Bahnhof.

Wer Ende Juli am Heidelberger Hauptbahnhof war, konnte den Künstlern live bei der Gestaltung des riesigen Wandgemäldes zusehen. Im Rahmen des Metropolink-Festvials haben die Künstler eine Woche lang eine 165 Quadratmeter große Fläche bemalt. 75 Liter Farbe und 240 Sprühdosen kamen zum Einsatz. Inspiriert von der griechischen Sage Ganymed und Zeus entstand so ein Stück monumentale Streetart – mitten im Bahnhof.  Ganymed, der Sage nach der „Schönste aller Sterblichen“, ist ein Knabe, in den sich der Göttervater Zeus verliebte. In Heidelberg ist er in Gestalt eines Adlers zu sehen.

PichiAvo sind weltweit bekannt für ihre Gestaltung von großen Fassaden, Museen oder Plätzen. Ihr Stil ist einprägsam: eine Mischtechnik aus detailliertem Fotorealismus hinterlegt von farbigen typografischen Elementen. All das lässt sich jetzt auch in Heidelberg erleben, direkt im Bahnhof.

 

1 / 5Die noch leere Leinwand des Hauptbahnhofs Heidelberg/METROPOLINK - SchreiberPötter
2 / 5Die Künstler bei der Wandgestaltung mit Graffiti/METROPOLINK - SchreiberPötter
3 / 5Ein Kunstwerk entsteht/METROPOLINK - SchreiberPötter
4 / 5Besucher können die Kunst im Prozess bestaunen/METROPOLINK - SchreiberPötter
5 / 5240 Farbsprühdosen kamen zum Einsatz/METROPOLINK - SchreiberPötter
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