Eine Stunde in Wuppertal

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: imago images / Jochen Tack

Wer bei Wuppertal nur an die Schwebebahn denkt, kennt die Attraktion im vor zwei Jahren renovierten Einkaufsbahnhof noch nicht: Hier wartet ein Bahnhofsklavier darauf, bespielt zu werden. Nicht nur Musikern wird eine Stunde in Wuppetal gefallen. Auf ihre Kosten kommen zum Beispiel auch Schwimmer, Skulptur-Liebhaber, Bierkenner, Honigfans, Fahrradfahrer und „Coworker“.

Für Sonntags-Einkäufer

Rund um die Uhr einkaufen – das geht im Einkaufsbahnhof Wuppertal! Bei Rewe To Go gibt es alles für das Proviant unterwegs oder für späte Heimkehrer, die noch schnell den Kühlschrank zuhause füllen müssen.

Für Klavierspieler

„Spiel mit mir!“, steht deutlich über dem Klavier. Und das ist auch so gemeint. Ziemlich einzigartig ist das Bahnhofsklavier im Einkaufsbahnhof Wuppertal. Ob Musikprofi oder nicht – jeder Besucher ist eingeladen, auf ihm zu spielen. Die Idee kommt von der Initiative „(M)eine Stunde für Wuppertal“, eine gemeinnützige GmbH zur Förderung und Anerkennung des Ehrenamtes.

Für Schwimmer

Wer am Einkaufsbahnhof Wuppertal Halt macht, sollte seine Badesachen nicht vergessen. Vier Minuten mit der S-Bahn und man steht vor der Schwimmoper, einer lichtdurchfluteten Schwimmhalle mit steilen Zuschauertribünen und einer ungewöhnlichen Architektur. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es Überlegungen die zerstörte Oper der Stadt neu zu errichten – an der Stelle, an der das Schwimmbad heute steht. So kam das Bad zu seinem Namen: Schwimmoper.

Für Skulpturen-Fans

Wer ein bisschen mehr Zeit hat, sollte sich den Skulpturenpark Waldfrieden ansehen, eine außergewöhnliche Parkanlage mit einer stetig wachsenden Skulpturensammlung. Dahinter steckt der britische Bildhauer Tony Cragg, der das Gelände 2006 kaufte. Schon die Anfahrt lohnt sich: Über eine lange Serpentinenstraße gelangt man zum Parkgelände. Vom Bahnhof aus ist der Park in 20 Minuten mit dem Bus zu erreichen.

Für Utopisten

Hier geht’s um die Weiterentwicklung von Stadt und Gesellschaft. Auf dem Gelände eines ehemaligen Bahnhofs treffen Menschen aufeinander, die etwas bewegen wollen, Utopiastadt nennt sich das Projekt. Hier gibt es fast nichts, das es nicht gibt: ein Café mit selbstgebrautem Bier und Honig aus den eigenen Bienenstöcken, Fahrräder zum kostenlosen Ausleihen, Coworking-Arbeitsplätze, Konzerte und Ausstellungen. Gut zu verbinden mit einem 30-minütige Spaziergang vom Einkaufsbahnhof Wuppertal.

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