Mahlzeit! Pilzpfanne à la Lieblingsmarkt

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: iStock – Tatiana Volgutova, Pronina Marina; derultimativekochblog

Ein Nachmittag im Wald, ein volles Körbchen – und zum Abendbrot ein deftiges Pilzgericht: Der Herbst ist da und er hat die Braunköpfchen dabei, die nun überall aus dem Boden schießen. Wir verraten dir, worauf du achten musst – und wie du eine Knoblauch-Pilzpfanne genauso hinbekommst wie du sie zum Beispiel vom Weihnachtsmarkt kennst.

Klug ist es, aus dem Wald nur die Pilze mitzunehmen, die du sicher bestimmen kannst. Viele schmackhafte Sorten haben ungenießbare oder sogar giftige Geschwister und du weißt ja: Du kannst jeden Pilz essen, manchen aber nur ein einziges Mal. Pilzbestimmungskurse gibt es zum Beispiel an den Volkshochschulen. Oder schau mal im Internet nach geführten Pilzwanderungen in deiner Region.

Ein guter Anfängerpilz ist der Riesen-Schirmling, auch Parasol genannt. Den hellbraunen Speisepilz erkennst du nicht nur an seiner Größe oder dem Aussehen, der an einen Sonnenschirm erinnert. Auf seinem braungenatterten Stiel findest du einen weißen Ring, den du verschieben kannst. In Nadelwäldern stößt du auf den Maronenröhrling. Du erkennst ihn am gelblich-grünen Schwamm, der sich bei Druck grünblau verfärbt. Auch die Steinpilze mit ihren braunen Kappen und den bauchigen weißen Stielen kannst du kaum missdeuten. Wenn du zwischen Kiefern etwas findest, das aussieht wie ein gelber Badeschwamm: Nimm’s mit. Das ist die Krause Glucke, die auch sehr lecker schmeckt.

Kommen wir zum Rezept. Wenn du die Pilze dafür selbst gesammelt hast, musst du sie erst putzen. Und ja, es heißt putzen, nicht waschen, denn wenn du die Pilze ins Wasserbad legst oder unter dem Hahn abspülst, saugen sie sich mit Wasser voll, werden matschig und verlieren ihr Aroma. Besser säuberst du sie mit einer weichen Bürste oder mit einem feuchten Tuch von Sand- und Erdresten. Madige Stellen schneidest du heraus. Nur bei älteren Exemplaren ist es ratsam, den Hut zu schälen.

Für die Pilzpfanne brauchst du (für 2 Personen):
500 Gramm frische Pilze
Olivenöl
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Esslöffel gehackte frische Kräuter, nach Geschmack
Salz
Pfeffer

Für den Knofi-Dip brauchst du:
1 Becher saure Sahne
½ Becher Sahne
2-4 frische Knoblauchzehen
etwas Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Wir beginnen mit dem Dip, weil er im Kühlschrank wenigstens 15 Minuten ziehen sollte. Gib die saure Sahne und die Sahne in eine Schüssel und den gehackten oder gepressten Knoblauch hinzu. Gut verrühren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Ziehen lassen – und fertig.

Dann schneidest du die geputzten Pilze in dicke Schreiben. Hacke Zwiebel und Knoblauch möglichst klein. Erhitze das Öl in der Pfanne. Gib dann die Pilze hinzu und brate sie unter ständigem Rühren etwa zwei Minuten an. Dann kommt die Zwiebel rein, die du schön glasig werden lässt und als letztes fügst du den Knoblauch hinzu. Nochmal alles richtig schön durchbraten.

Zum Schluss schmeckst du die Pilze mit Salz, Pfeffer und den Kräutern ab, gibst den Dip dazu, vermischst alles ordentlich und servierst die Pilzpfanne sofort und schön heiß.

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