Zeitreise mit Haferkater: Haferbrei und Kiezflair

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: Haferkater – Solène Roussel

Gegründet wurde der „Haferkater“ im Jahr 2014 in einer ehemaligen Döner-Bude in Berlin-Friedrichshain. Heute versorgt das Startup Reisende in fast allen großen Einkaufsbahnhöfen mit seinen Porridge-Gerichten. Wir zeigen, wie die Haferbreiexperten Kiezflair in die Einkaufsbahnhöfe bringen – und an Weihnachten den Berliner Hauptbahnhof einmal in Dunkelheit hüllten.

Ein gutes Frühstück ist die Basis für einen gelungenen Start in den Tag. Damit auch Menschen, die unterwegs sind, nicht auf eine gesunde Mahlzeit am Morgen verzichten müssen, hat sich 2014 das Berliner Startup Haferkater gegründet: Mit seinem Take-away-Porridge bietet das Unternehmen eine Frühstücksalternative an, die individuell, gesund und nahrhaft zugleich ist. Dabei profitiert es auch davon, dass Deutschland immer mehr zum Land der Haferbrei-Liebhaber wird. Porridge passt perfekt in eine Zeit, in der ausgewogene Ernährung immer wichtiger wird: Er ist gesund, nährstoffreich, bio, leicht verdaulich und in wenigen Sekunden zubereitet. Dank seiner cremigen Konsistenz ist er außerdem besonders „kauarm“ – was ihn attraktiv für all diejenigen macht, die morgens einfach noch nicht so richtig wach sind. Kurz: Porridge ist das ideale Frühstück.

Gründung in einer Döner-Bude

Den Gründern von Haferkater begegnete Porridge zum Mitnehmen zum ersten Mal bei einem Besuch in London. Zurück in Berlin entstand schnell ein Geschäftskonzept, das 2014 zur Eröffnung der ersten Filiale in einer ehemaligen Döner-Bude im Bezirk Friedrichshain führte. Auch wenn das Porridge-Café mittlerweile abgerissen wurde, ist eine Sache bis heute gleichgeblieben: Bei Haferkater wird der Bio-Hafer in der hauseigenen Getreidequetsche geflockt, geröstet und nur mit Wasser und Salz gekocht. Für Abwechslung sorgen die Toppings: leckere Zutaten, mit denen der Haferbrei garniert wird, zum Beispiel Beeren, Nüsse oder auch mal Specials wie Spekulatius. Auch herzhafte Porridges findet man im Angebot von Haferkater.

Turbulente Anfangszeit

Wie gut das Frühstück zum Löffeln schmeckt, davon können sich vor allem Pendler und Reisende überzeugen. Seitdem Haferkater 2016 den „DB Accelerator“ gewonnen hat, eine Förderung für besonders innovative Bahnhofsprojekte, ist das Start-up an immer mehr Bahnhöfen zu finden. In Berlin, Köln, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main, Dresden, München, Bonn, Hannover und Bremen haben bereits Porridgecafés eröffnet. Vor allem mit dem Berliner Hauptbahnhof verbindet Haferkater jedoch eine besondere Beziehung. Hier war das Unternehmen mit einem temporären Popup-Store zum ersten Mal in einem Bahnhof vertreten. Der Andrang war riesig, vor allem im Winter, und weitere Kochplatten mussten aufgestellt werden. Doch jedes Mal, wenn eine zusätzliche Platte angestellt wurde, flog die Sicherung raus – und der blinkende Weihnachtsbaum in der Bahnhofshalle wurde stockdunkel.

1 / 5Nicht nur beim Hafer liegt die Messlatte hoch. Der Kaffee stammt aus Deutschlands ältester Rösterei und wird eigens für Haferkater zusammengestellt./Haferkater – Solène Roussel
2 / 5Zum Nachtisch gibt's Leckereien wie Lemon Cake./Haferkater – Solène Roussel
3 / 5Die Filialen von Haferkater setzen auf Nachhaltigkeit, indem sie Ökostrom nutzen und die Inneneinrichtung aus recycletem Holz bauen. /
4 / 5Der Biohafer wird jeden Tag frisch mit der hauseigenen Getreidequetsche geflockt/Haferkater – Solène Roussel
5 / 5Seit 2020 gibt es auch eine Fliale von Haferkater im Düsseldorfer Einkaufsbahnhof./Haferkater

Kiezflair im Bahnhof

Heute gehören diese wilden Geschichten der Vergangenheit an. Alle Arbeitsabläufe sind genau durchdacht, jeder Quadratzentimeter der Ladenfläche ist optimiert. Doch obwohl das Startup schnell erwachsen wurde, hat Haferkater ein gewisses „Kiezflair“ beibehalten. Das lockere Design der Läden und die freundlichen Teams sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Das kommt gut an bei den Besuchern. Zu den Stammkunden gehören mittlerweile nicht nur viele Pendler und Reisende, sondern auch Sportler, Genießer und Menschen, die vegan leben oder nachhaltig denken. Ein urbanes Stück Vielfalt, mitten im Einkaufsbahnhof.

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