ZEITREISE MIT BARBARINO – TABAKPROFI AUS TRADITION

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: Barbarino

Tabak ist nicht gleich Tabak. Das wusste der junge Kaufmann Ludwig Barbarino, als er 1887 sein erstes Cigarren-Fachgeschäft in Frankfurt am Main eröffnete. Seine Leidenschaft für hochwertige Tabakwaren, gepaart mit fachkundiger Beratung, durchzieht auch heute noch die zahlreichen Barbarino-Filialen in Deutschland. Viele davon sind in Einkaufsbahnhöfen zuhause.

Zigaretten gibt’s heutzutage fast an jedem Kiosk. Doch wer darüber hinaus auch hochwertige Zigarren, Zigarillos oder aktuell Heets sowie Liquids für den eigenen Dampfer sowie eine Fachberatung sucht, wird am Kiosk um die Ecke eher nicht glücklich werden. Dieses Problem gab es auch schon vor 134 Jahren und Ludwig Barbarino hatte damals eine smarte Lösung parat: Ein Geschäft für hochwertige Tabakwaren und dazu fachkundige Beratung für die Kunden. Natürlich beim Bahnhof und gut erreichbar. Die Idee überzeugte – und Genussraucher hatten eine neue Heimat gefunden.

Vom Fachgeschäft zur Filialkette

Das Tabakfachgeschäft Barbarino wurde in Frankfurt schnell zur Marke, das Geschäft florierte. Der Unternehmer Dr. Adam Eckert erkannte das große Potenzial dieser Geschäftsidee und erwarb im Jahr 1928 das erfolgversprechende Geschäft der Familie Barbarino. Kurz darauf eröffnete er deutschlandweit weitere Barbarino-Geschäfte: Eine neue große Tabakwaren-Filialkette war geboren. Doch mitten in der Blütephase brach dann der 2. Weltkrieg aus. Beinahe wären die Barbarinos damit schon wieder Geschichte gewesen.

Neuaufbau nach dem 2. Weltkrieg

1946 stirbt Inhaber Dr. Adam Eckert überraschend. Seine Familie hatte in den Nachkriegswirren alle Hände voll zu tun, das Unternehmen am Leben zu halten. Es gelang und am 16. Juli 1947 eröffnete in Stuttgart in der Schulstraße wieder das erste Barbarino-Geschäft. Es folgten kurz darauf Wiedereröffnungen in Ulm, Mannheim, Reutlingen und Tübingen. Und in den 1950er Jahren wurde in Heidelberg dann auch das erste Bahnhofsgeschäft eröffnet. Nicht nur die Genussraucher atmeten einmal tief durch.

Traditionell in den Bahnhöfen zuhause

Die Barbarino-Filiale im Heidelberger Hauptbahnhof gibt es übrigens auch heute noch. Wie in vielen Einkaufsbahnhöfen in Deutschland kehren dort regelmäßig Reisende und Pendler ein, um sich ihre Tabak-Spezialitäten zu holen. Doch auch viele Nichtreisende sind Stammkunden in ihrem „Bahnhofs-Barbarino“. Denn dort bekommen sie eben verlässlich die Spezialitäten, die man sonst meist vergebens sucht. Die für den besonderen Anlass. Oder einfach, um sich mal was Feines zu gönnen.

Für Leser, Lottofans und Liebhaber der Rauchkultur

Die besonderen Tabakspezialiäten aus aller Welt werden in den Filialen stets in extra klimatisierten und teilweise begehbaren Schränken – in sogenannten Humidoren – aufbewahrt, um jederzeit höchste Genuss-Qualität zu garantieren. Kein Wunder also, dass die Barbarinos seit jeher beliebte Anlaufstellen für Freunde der Rauchkultur sind. Doch auch Lottospieler und passionierte Zeitungs- und Zeitschriftenleser kommen dort auf ihre Kosten. Denn in vielen Filialen gibt es einen Lotto-/Toto-Stand sowie eine große Auswahl an Presseerzeugnissen.

An 365 Tagen im Jahr geöffnet

Die Filialen in den Einkaufsbahnhöfen sind etwas ganz Besonderes, unterstreicht Torsten Löffler, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Dr. Eckert – zu denen Barbarino gehört: „Der Standort Bahnhof bringt eigene Vorteile mit sich: ein markantes, oft historisches Ambiente in guter Innenstadtlage. Und natürlich reizen die besonderen Öffnungszeiten vom frühen Morgen bis zum späten Abend an 365 Tagen im Jahr“.

Aktuell gibt es bundesweit 60 Barbarino-Filialen, davon sind 15 an großen Bahnhöfen zuhause, u.a. in Heidelberg, Stuttgart, Ulm, Pforzheim, Mannheim, Karlsruhe, Mainz, Köln, Saarbrücken, Dresden, Leipzig, Halle und am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin. Würde ihr Gründer Ludwig Barbarino wie im Kultfilm „Zurück in die Zukunft“ ins Jahr 2021 reisen können, würde er sich zwar sicherlich zunächst über die rauchfreien Bahnhöfe wundern, doch dann schnurstracks ein Barbarino ansteuern und sich mit viel Stolz dort die beste Zigarre aus einem der vielen Humidore aussuchen. Oder mal die modernste E-Zigarette testen.

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