5 Fragen zum sicheren Einkauf in den Bahnhöfen

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: Deutsche Bahn AG – Oliver Lang

Von UV-Licht zur Desinfektion bis hin zu virtuellen Kaufberatungen – Denise Neumann und Sophie Rauschenbach vom Marketing der DB Station&Service AG erklären im Interview, wieso das Einkaufen in den Einkaufsbahnhöfen in Zeiten von Corona sicher ist. Die zahlreichen Hygienemaßnahmen laufen unter Sicher reisen #gemeinsamgehtdas. Damit bieten die Einkaufsbahnhöfe einen wichtigen Vorteil, so die beiden Expertinnen.

Über welche Hygienekonzepte verfügen die Einkaufsbahnhöfe, um ihren BesucherInnen in Pandemiezeiten das sichere Einkaufen der wichtigsten Dinge zu ermöglichen?

Denise Neumann (DN):  Eine medizinische Maske ist natürlich in allen Bahnhöfen  verpflichtend. Zudem wurden die Reinigungszyklen angepasst und erweitert. 2.000 Reinigungskräfte sorgen dafür, dass vor allem die hochfrequentierten Flächen regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. An den Handläufen der Rolltreppen wird mitunter zusätzlich UV-Licht zur Desinfektion eingesetzt. Außerdem sind 350 Desinfektionsstationen an den Bahnhöfen installiert worden, 250 weitere kommen zeitnah hinzu. Es gibt auch eine neue Wegeführung in den Bahnhöfen, die wir entwickelt haben, um Kontakt zwischen Reisenden zu verhindern. Dazu gehören Ab­standsmarkierungen, Hinweise an den Ein­gangstüren und Aufzügen, Bodenmarkierun­gen über Zonierungen und Treppenstufenmar­kierungen.

Sophie Rauschenbach (SR): Alle unsere Maßnahmen laufen unter Sicher reisen #gemeinsamgehtdas  und sind gebündelt zu finden auf unserer Seite gemeinsamgehtdas.de. In unseren genannten Kommunikationsmitteln im Bahnhof verweisen wir auf diese Seite. Hier kann sich jederzeit über die aktuellen Maßnahmen und Konzepte informiert werden.

Wie wird an den Einkaufsbahnhöfen sichergestellt, dass bestimmte Hygienemaßnahmen auch durchgesetzt werden?

DN: Die Deutsche Bahn führt mit Unterstützung der Bundespolizei und der DB Sicherheit Präventions- und Kontrollaktionen an Bahnhöfen und in den Zügen durch. Besonders die Maskenpflicht und die Abstandsregeln werden kontrolliert.

Wenn ich bei meinem nächsten Sonntagsspaziergang merke, dass ich meine  Maske vergessen habe, aber noch schnell etwas in meinem Einkaufsbahnhof um die Ecke besorgen möchte: Bekomme ich dann vor Ort auf die Schnelle eine Maske?

SR: Ohne medizinische Maske darf man den Einkaufsbahnhof nicht betreten. An der DB-Information bekommt man allerdings kostenlose OP-Masken, wenn einem die eigene Maske unterwegs zum Beispiel gerissen ist.

Um das Einkaufen von Lebensmitteln kommt niemand herum. Gibt es Empfehlungen, die ihr insbesondere Risikopatienten mitgeben könnt, beispielsweise Tage und Uhrzeiten, zu denen ganz besonders wenig los ist in den geöffneten Läden?

DN: Über die App DB Bahnhof live der DB Station&Service AG kann man das aktuelle Besucheraufkommen nachsehen. Die App bietet mobilen Zugriff auf insgesamt 5.400 Bahnhöfe.

Gibt es etwas, womit die Läden in den Einkaufsbahnhöfen im Vergleich zu regulären Supermärkten zurzeit in Sachen Sicherheit punkten können?

SR: Ein Vorteil ist, dass man im Einkaufsbahnhof alles unter einem Dach hat: den Supermarkt, das Café mit Coffee-to-go oder das Restaurant für den Take-away Lunch und die Drogerie – alles an einem Ort. Das minimiert Wege und Kontakte.

Viele Shops in den Einkaufsbahnhöfen haben sich kreative Lösungen ausgedacht, wie sie trotz der Corona-Pandemie für ihre BesucherInnen da sein können. Die Drogerie dm bietet z. B. eine nachhaltige Alternative zum Onlineshopping an: Mit der neuen Mein dm-App kann man einfach online bestellen und bezahlen, um seine Einkäufe anschließend – ohne an der Kasse anstehen zu müssen – innerhalb der Öffnungszeiten in den Einkaufsbahnhöfen abzuholen. Bei Schuh Lenters im Einkaufsbahnhof Erfurt kann man sich sogar virtuell beraten lassen und sich dann die passenden Schuhe über den Online-Shop „Schuhe24“ zu bestellen – ein Portal, auf dem viele lokale Schuhläden ihr Sortiment anbieten. Apotheken, wie z. B. die Malteser Apotheke am Duisburger Einkaufsbahnhof, bieten wiederum häufig an, sich notwendige Medikamente sicher von zuhause zu bestellen. Einfach telefonisch, per E-Mail oder durch Hochladen des Rezeptes die Bestellung aufgeben und abholen oder liefern lassen.

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