Perfekte Pommes:
5 Fragen an Frittenwerk

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  • Autor: Redaktion
  • Fotos: frittenwerk pommesmanufaktur

Im Frittenwerk sind Pommes keine Beilage, sondern spielen die Hauptrolle. Im Interview verraten die Profis, wie selbstgemachte Fritten auch zuhause gelingen – und warum eine kanadische Pommes-Spezialität der bessere Mitternachtsdöner ist.

Woher kommt eure Faszination für Fritten?

Fritten waren für uns schon immer das beste Kartoffelgericht der Welt. Als wir vor einigen Jahren bei einem Aufenthalt in Kanada das Nationalgericht „Poutine“ für uns entdeckt haben, war es dann endgültig um uns geschehen. In Deutschland dominierte lange das Bild der schnöden Pommes mit Ketchup, das wollten wir ändern. Wir experimentieren mit frischen Saucen nach Hausrezept und ungewöhnlichen Toppings. Eine klassische Currywurst oder Pommes Rot-Weiß gibt‘s im Frittenwerk zwar auch, besonders Spaß machen uns aber die Eigenkreationen, die oft von den Wünschen unserer Gäste inspiriert sind. Unsere Frittengerichte sind richtige Hauptspeisen.

Ihr habt das kanadische Nationalgericht „Poutine“ erwähnt. Was ist das Besondere daran?

Was den Deutschen in einer langen Partynacht der Mitternachtsdöner ist, ist den Kanadiern die Poutine. Frei aus dem Französischen übersetzt heißt der Name so viel wie „Sauerei“. Statt mit einem Klecks Ketchup oder Mayo werden die Fritten mit aufregenden Toppings und Saucen garniert. Neben dem kanadischen Klassiker – Pommes mit Bratensauce und schmelzendem Käse – finden sich unter anderem auch feurige Chili Cheese Fries, frische Guacamole und würziges Pulled Pork oder Schawarma auf unserer Karte. Das kann mitunter ganz schön mächtig sein und auch mal matschig werden, ist aber vor allem wahnsinnig lecker. Nicht nur angetrunken nachts um drei.

Wie müssen gute Pommes für euch schmecken?

Wir mögen unsere Fritten etwas dicker, damit sie außen schön knusprig und innen kartoffelig weich sind, gerne noch mit Schale. Den Frittenwerk-Kartoffeln verpassen wir deshalb extra unseren eigenen Housecut. Grundvoraussetzung ist, dass die Fritten beim Verzehr unbedingt heiß sein müssen.

Festkochende Kartoffeln sind eure Freunde

Wie gelingen die Pommes auch zuhause?

Wer’s ernst meint, sollte eine Fritteuse haben. Nur so können die Fritten – anders als im Ofen – zirkulieren und von allen Seiten gleichmäßig kross werden. Dazu eignet sich sowohl die klassische Fritteuse als auch die Heißluftfritteuse. In beiden Fällen sollten nicht zu viele Fritten in den Korb gegeben werden. Entscheidend sind auch Kartoffelsorte und Saison, denn nicht jede Kartoffel eignet sich zum Frittieren. Festkochende Kartoffeln sind eure Freunde.

Was ist der häufigste Fehler, den „Amateure“ machen?

Ungeduldig sein. Selbstgemachte Fritten brauchen ihre Vorbehandlung. Sie sollten bestenfalls blanchiert oder aufgekocht werden, bevor sie in die Fritteuse wandern. Auch Essigwasser ist beim Blanchieren eine beliebte Option. Gute Fritten brauchen ihre Zeit.

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